Ein Ferienhaus an der Ostsee als Renditeobjekt - Was gibt es zu beachten? - Haffdrooom



Die Ostseeküste gehört bei den Touristen zu den beliebtesten Urlaubsorten in Deutschland. Aber auch Immobilienkäufer und Investoren haben diese Region schon für sich entdeckt, um ein solides Investment anzulegen. Wir informieren Sie über die wichtigsten Faktoren, die zu beachten sind, wenn ein Ferienhaus als Renditeobjekt erworben werden soll.

Die Ostseeküste ist als Standort touristisch sehr beliebt

Geldgeber, die darüber nachdenken, ein Ferienhaus als Investment zu erwerben, sollten sich an der Ostsee umsehen. Viele Touristen, die Jahr für Jahr in der Region Urlaub machen, sind auf der Suche nach einem Ferienhaus. Dies garantiert nicht nur dauerhafte Mieteinnahmen, sondern auch eine Wertsteigerung der Immobilie. Das ist die perfekte Voraussetzung für Ihr Investment. 

Ferienhaus ist nicht gleich Ferienhaus

Ein Ferienhaus als Rediteobjekt ist ein Langzeitinvestment. Daher sollte bei der Wahl des passenden Ferienhauses auf die Bauweise und die gewählten Materialien geachtet werden. Nur durch die richtige Wahl der Bauweise sowie der verwendeten Materialien lässt sich eine Langlebigkeit erreichen. Eine schwache Bausubstanz oder minderwertige Materialien sorgen dafür, dass nach einigen Jahren bereits erste Renovierungen notwendig werden. Kosten, die ihre mögliche Rendite schmälern.

Was Sie vor dem Kauf beachten sollten?

Bei der Entscheidung für den Erwerb eines Ferienhauses an der Ostsee als Renditeobjekt sollten Sie einige Punkte in Ihre Überlegungen einbeziehen.

Zunächst sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass eine Ferienhaus als Renditeobjekt sich nur dann finanziell lohnt, wenn Sie das Objekt auch vermieten. Sie sollten es also möglichst wenig selber nutzen oder abwägen, was Ihnen lieber ist: Ein paar Tage zur Entspannung oder die Miete.

Fahren Sie selber an die Ostsee und machen sich an Ort und Stelle ein eigenes Bild. Das Objekt sollte eine gute Lage haben. Nicht nur das Meer müssen die zukünftigen Mieter von hier aus gut sehen können. Ebenso wichtig ist es, dass Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe liegen und eine gute Infrastruktur vorhanden ist. Ein paar Restaurants, ein paar Freizeitmöglichkeiten und die nächste Bushaltestelle sollten nicht allzu weit von dem Ferienhaus entfernt sein.

Sie sollten sich auch Gedanken darüber machen, wen Sie als zukünftigen Mieter in Ihrem Ferienhaus begrüßen wollen. Eine Familie mit zwei Kindern hat sicher andere Interessen, als ein jungvermähltes Ehepaar, das sich in den Flitterwochen befindet. Sind die Mieter schon länger verheiratet, haben aber keine Kinder, bestehen wieder ganz andere Interessen. Wollen Sie als Vermieter möglichst alle Leute in Ihr Ferienhaus an die Ostsee locken, muss auch das Umfeld stimmen.

Welche Möglichkeiten der Vermietung bestehen?

Wenn die Lage Ihres Objektes gut gewählt ist und Sie auch noch ein bisschen Glück haben, ist es möglich, die Immobilie das ganze Jahr über zu vermieten. Dies ist jedoch eher die Ausnahme. Reell ist dagegen eine Auslastung von rund 200 Tagen im Jahr. Sie können sich aber auch im Voraus dazu entscheiden, das Ferienhaus in den Urlaubszeiten zu vermieten und es in der Vor- oder Nachsaison selber nutzen. 

Welche steuerlichen Fragen stellen sich bei der Vermietung eines Ferienhauses?

Ein Ferienhaus als Investment wirft auch steuerliche Fragen auf. Mit der Vermietung einer Immobilie erzielen Sie Einnahmen, die Sie in Ihrer Steuererklärung angeben müssen. Diese Einnahmen müssen nicht komplett versteuert werden. Die Kosten, die mit der Vermietung in Zusammenhang stehen, stellen steuerlich Werbungskosten dar. Diese können von den Einnahmen abgezogen werden. Schon der Erwerb der Immobilie macht sich hierbei bemerkbar. Die Anschaffungskosten werden über mehrere Jahre verteilt und können so die Einnahmen über einen längeren Zeitraum hinweg mindern. Zu den abzugsfähigen Werbungskosten zählen auch die laufenden Kosten wie Strom, Wasser und Heizung oder Aufwendungen für Renovierung und Modernisierung. Haben Sie Geld für Werbung ausgegeben? Auch diese Aufwendungen können Sie bei der Steuererklärung ebenso geltend machen, wie alles andere, dass mit der Vermietung in Zusammenhang steht.

Wenn der Fall eintritt, dass die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, haben Sie einen Verlust erwirtschaftet. Auch dieses kann sich positiv auf Ihre Steuererklärung auswirken. Der Verlust aus der Vermietung kann mit anderen positiven Einnahmen (z.B. aus einer freiberuflichen oder selbstständigen Tätigkeit) verrechnet werden. Dies mindert eine eventuelle Steuernachzahlung oder erhöht eine Steuererstattung. 

Um einen Verlust aus der Vermietung ansetzen zu können, müssen Sie dem Finanzamt jedoch nachweisen, dass Sie ernsthaft vor hatten, die Immobilie mit Gewinnerzielungsabsicht zu vermieten. Kann der Nachweis für die Gewinnerzielungsabsicht nicht beigebracht werden, unterstellt das Finanzamt schnell, dass es sich bei der Anschaffung des Objekts um >Liebhaberei< handelt. Die angefallenen Werbungskosten oder ein Verlust werden in diesen Fällen in dem Steuerbescheid nicht berücksichtigt. Eingehende Mieteinnahmen müssen Sie aber auch dann versteuern. Um dieses Szenario zu verhindern sollten Sie die Gewinnerzielungsabsicht klar nachweisen können. Dies erreichen Sie am besten, indem Sie über das ganze Jahr Werbeanzeigen schalten, um dem Finanzamt zu zeigen, dass Sie gar nicht beabsichtigen, das Objekt selber zu nutzen. Auch in einem Maklervertrag kann geregelt werden, dass eine Eigennutzung des Objekts von vornherein ausgeschlossen sein soll. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig.

Wenn wir jetzt Ihr Interesse an dem Erwerb eines soliden Ferienhauses als Investment geweckt haben, nehmen Sie Kontakt mit der Ostseesparkasse Rostock auf. Wir beraten Sie dort gerne weiter.

Einen Kommentar verfassen